CD- Rezension zur
CD "Ich will nicht warten" www.kulturwoche.at v. Manfred
Horak / Österreich
Blues,
Jazz
und Rock’n’Roll,
gewürzt mit einer ordentlichen Tracht Chanson, ist das
musikalische Ausdrucksmittel
für
die balladesken Texte von Sängerin und
Komponistin Dorle
Schausbreitner. „Am
Ende des Dorfes
verdreckter Beton/wo der Putz von
den
Wänden fällt/Die Geschäfte, die haben
sich wohl/nicht
mehr gelohnt/und für
Arbeit, da gab es kein Geld“, singt sie z.B. in der
Eröffnungsnummer „Die
Ballade
vom Horst und dem alten Betonwerk“, die einen hervorragend ins Album
reinzieht
und gleich die gesamte Gefühlsbreite
und Kompromisslosigkeit der
Band darlegt. Neben der
erwähnten Ballade ist sicherlich der satte gut
achtminütige Blues „Mit
einer Rose in der Hand“der Höhepunkt
des Albums, das mit klassen
Saxofon- und
E-Gitarren-Soli zu überzeugen weiß. Die
Geschichten
erzählen
sozialgesellschaftlich relevante Themen, erzählt werden aber auch Situationsminiaturen
in Dramaform – wie
das Leben halt so
spielt oder spielen könnte. Gesanglich und
musikalisch eckt und kantet es dabei sehr ordentlich, das
wohl polierte
blieb
zum Glück im Ansatz stecken. Die im Booklet
abgedruckten Texte
sind
mehrheitlich übrigens so stark, dass
sie auch ohne Musik
bestehen,
wobei die Formulierungen zum Teil recht unzeitgemäß anmuten,
was dem Ganzen letzten Endes
aber nur einen zusätzlichen positiven Kick versetzt.
Tief
reingehört in die 13
Lieder tritt einiges zutage, das man oft gerne immer
wieder
hören
möchte. ________________________________________________________________________
Folk World ( CD Kritik zur CD ""Liederleute
Nord-Ost Süd-West" ) ( Zitat: Adolf Goriup / Schweiz )
...Die Musik der
ganz in der Nähe von Trier lebenden Dorle Schausbreitner ist vor
allem
vom französischen Chanson und dem Jazz beeinflusst. Ihre Stimme steht der
großer Chansons Sängerinnen wie Patricia Kaas oder Edith
Piaf in nichts nach
und die musikalische Begleitung an Bass, Gitarre, Schlagzeug und
Saxophon ist
hervorragend. So brilliert die „Die Ballade von Horst“ mit
jazzig-bluesigem Sound und kurzen Walzereinlagen...
Bei
freundlichem, aber kühlem Wetter
haben "Dorle & Band" ihren Zuhörern im Brunnenhof ordentlich
eingeheizt.
Auf der Sommertreffbühne präsentierten sie Chansons,
Balladen und so manchen heißen Blues. v. Dorothee
Quaré-Odenthal / Trierischer Volksfreund / Juni 2009
Bei freundlichem, aber
kühlem Wetter
haben "Dorle & Band" ihren Zuhörern im Brunnenhof ordentlich
eingeheizt. Auf der Sommertreffbühne präsentierten sie
Chansons,
Balladen und so manchen heißen Blues.
Trier. (QO) "Ich will nicht warten, bis der
Vorhang fällt", singt die große blonde Igelerin. "Wie lang
ich bleiben
werde auf dieser Welt weiß ich Gott sei Dank noch nicht!" Sympathisch
und energiegeladen schafft sie mit ihrer Ausstrahlung und ihrer
kraftvollen klaren Stimme eine intime Atmosphäre im Brunnenhof,
wo sich
ihre Zuhörer - anfangs rund drei Dutzend, im Verlauf des Abends
mehr
und mehr - auch über das angenehme Wetter freuen. Begleitet wird sie
von ihrem Mann Florian an Bass und E-Gitarre, von Saxofonistin Carola
Heiner und Schlagzeuger Christian Meissner. "Dorle & Band"
präsentieren größtenteils Eigenkompositionen zwischen
Ballade, Blues
und Rock, die unterhaltsame, manchmal skurrile Einblicke in ganz
normale bürgerliche Existenzen gewähren. Da ist der
alte Horst, der
noch täglich sein stillgelegtes Betonwerk besucht, Hanna, die zum
letzten Mal auf Freiersfüßen wandelt, und Uwe, der Maler:
"Spinner,
Träumer, großes Genie". Die eine oder andere
Liebesgeschichte mischt
sich dazwischen; traurig ist etwa die Ballade vom "kleinen Paar" in
Igel, das der Tod auseinanderriss. Mit dem Lied von den "sechs
Tibetern" liefern "Dorle & Band" gymnastische Übungen gegen
die
zunehmende abendliche Kälte im Brunnenhof. nach fast drei Stunden
endet
der Abend mit dem kraftvollen 70er-Jahre-Soulstück "Respect
yourself".
EXTRA Drei Fragen an Dorle
Schausbreitner: TV: "Wie sind Sie dazu gekommen, Sängerin
und Komponistin zu werden?" Schausbreitner:
"Als Jugendliche war ich in einen Jungen verliebt, der konnte ein wenig
Gitarre spielen. Ich hab mir auch eine Gitarre gekauft. Als er weg war,
hab ich ein trauriges Lied geschrieben." TV: "Hat sich Ihre
Musik im Laufe der Zeit verändert?" Schausbreitner:
"1980 habe ich meinen Mann kennengelernt. Er hat Blues und Jazz und
Bossanova gespielt, das hat mich natürlich schon beeinflusst." TV:
"Was möchten Sie den Menschen mitgeben?" Schausbreitner:
"Ich fühle mich in Menschen rein, die nicht groß beachtet
werden.Deren Geschichte erzähle ich gern.
Große Kleinkunst in der
Wassermühle ( Syke- Barrien / Bremen / 20.
Mai '08 ) Sieben Liederleute
gastierten am
Freitagabend für ein Konzert in Barrien / Drei
Stunden "handgemachte Musik" v.
Dorit Schlemermeyer / Zeitungshaus Syke"
...Sage
und schreibe sieben Liederleute hatten als Solo oder als Duo oder im
Team an diesem Abend ihr sagenhaftes Können präsentiert:
"Handgemachte
Musik mit handgemachten Texten eben", wie es eine Zuhörerin auf
den
Punkt brachte...
.
Diesen Schwung aufnehmend präsentierte das nächste Duo ein
temperamentvolles Tanzlied, aber Dorle und Florian
Schausbreitner
hatten auch Nachdenkliches anzubieten mit der Ballade über "Horst
vom Betonwerk". Einen Höhepunkt
vor der Pause stellte das
gemeinsame Konzertieren beim Lied über die Soldatenweiber dar. Die
großartige Chansonstimme von Dorle Schausbreitner erfüllte
den letzten Winkel der Wassermühle, so dass sich die Gäste
mit begeisterten Beifall in die Pause verabschiedeten..."
Rezension / aus dem "Folker" v.
Nikolaus Gatter: / 1/2007
"...DORLE
&
BAND, Ich will nicht warten ... (www.dorle-schausbreitner.de,
DF-CD 1005, 13 Tracks,
62:00, mit
Texten) hat
auch ohne
Tontechniktricks eine energische,
höhensichere wie
tiefenstarke Stimme...Für
ihre
Moritaten
von Außenseitern, Frömmlerinnen und Scheidungsopfern ist
grusliges
Kleinstadtidyll mit verwaistem Industriegebiet
der rechte Psychotatort..."
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Die Hafenmusik der
Liederleute PROFOLK / "AG Lied in
Eckernförde" Konzert
mit Musikern aus allen Teilen
Deutschlands in Eckernförde / Siegfriedwerft / 06.07.
"...Dorle
Schausbreitner interpretierte mit starker und wandelbarer Stimme,
begleitet vom Ehemann Florian am Bass, vor allem Songs
ihres neuen
Albums „Ich will nicht warten“. Wunderbar, wie ihre Balladen den Alltag
einfangen und im Erzählton freundliche und nie
voyeuristische
Einblicke
in teils skurrile Welten gleich nebenan eröffnen.
(„Cecile“, „Hannas
letzter Versuch“, „Die Ballade vom Horst“)..."
Bernd Bothy / ganzer
Artikel s. www.profolk.de
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"Von Minne bis Blues" Alte Synagoge / Schweich "Trierischer
Volksfreund " / Anke
Emmerling / 07.07
"...Die vielseitige
Sängerin aus Igel begeisterte
mit klarer und kräftiger Stimme, die sie je nach Inhalt ihrer
satirischen oder
nachdenklichen
Texte frech oder gefühlvoll oder
lautmalerisch einsetzte. Vor allem aber überzeugte sie durch die
Stimmigkeit ihrer bereits ausgezeichneten Kompositionen, die für
tragisch-komische, aus dem Leben gegriffene und
pointierte
Geschichten
die passende musikalische Form finden. Arrangiert mit Gitarre,
Bassbegleitung durch ihren Ehemann
Florian
Schausbreitner und
Saxofonimprovisationen von Carola Heiner wurden so Lieder aus der neuen
CD
"Ich will nicht
warten" zum Erlebnis - so die in den Top 20
der
Liederbestenliste vertretene "Ballade vom Horst", der
seine
stillgelegte Arbeitsstätte noch täglich besucht..."
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Liedermacher
und Musikmacher -
Die
Kunst mit Worten und Tönen umzugehen "Trottoir" (
Kleinkunstmagazin ) 1/
2007 von Bernhard Wibben
...Lange schon bei den
Liedermacherinnen beheimatet, aber bislang nur wenig aus der Nische herausgeschaut hat Dorle Schausbreitner.
Das sollte sich nun aber bald
ändern. Mit ihrer
Band, ihrem Mann Florian (Bass, Gitarre), Carola Heiner (Saxofon) und Christian Meissner am
Schlagzeug macht sie mehr
und mehr von sich reden
und von sich hören. Was sie schreibt, sind allemal
Lieder mit Ecken und Kanten.
Dorle
Schausbreitners Kompositionen
spannen einen weiten Bogen
von der Ballade zur Moritat und
vom Blues zum Jazz.
Ihre poetisch tiefgründigen
und oft sehr humorvollen
Texte erklingen mal leise und gefühlvoll, mal laut, rhythmisch und expressiv. Ihre
Stimme gehört an die Öffentlichkeit.
Ihr Gesang, die
Arrangements
der
Eigenkompositionen und das
differenzierte, leidenschaftliche Zusammenspiel
der Band gehen einfach
unter die Haut! Mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern erzählen Dorles Lieder einfühlsam von
zwischenmenschlichen
Beziehungen, von karrieregestressten,
kuriosen Einzelgängern,
von Frömmlerinnen, Verlassenen und Liebenden, Gewinnern und Verlierern. Französischen und deutschen
Chansons oder auch Interpretationen von B. Brecht drückt Dorle
Schausbreitner ihren persönlichen musikalischen
Stempel auf und begeistert
damit seit 1993 überall
dort, wo sie auftritt, ihre Zuhörer. 2001 ist ihre erste CD „Nimm
doch die Pfeife aus dem
Maul,duHund ..." erschienen. Seit 2002 ist sie mit eigenenen
Bühnenprogrammen
unterwegs.
Beim 7.Liedermacherwettbewerb
„GOLDENE HOYSCHRECKE
2003" wurde sie
mit dem Sonderpreis für ihre „treffsicheren
satirischen Texte und die erfrischenden
Arrangements"
ausgezeichnet
.Der Karrierekick kam 2006 mit der zweiten CD „Ich will nicht
warten". Die „Ballade vom Horst" findet sich in diesem Jahr unter den Top 20 in der
Liederbestenliste. Vermehrt werden ihre Stücke im Rundfunk
gespielt. Dorle Schausbreitner hat auf der Bühne eine ungeheure Ausstrahlung.
Mit einer bestechenden Leichtigkeit versprüht
sie die Botschaften ihrer
Werke. Das Publikum hängt ihr an den Lippen und lässt sich mitnehmen
in eineWelt zwischen heimeliger Idylle und
pulsierendem Leben, in der
Spaß, Humor und
teils tragischer Ernst so nahe
beieinander liegen. Dorle Schausbreitner
live zu erleben, ist ein absolutes Muss für
alle, die
engagierte Lieder
lieben.
Mackie
Messer
im
Bürgerhaus
Konzert im
Bürgerhaus Trier Nord mit dem ChorWerk Trier Nord
DENNIS
DRÖGEMÜLLER
/ TRIERER
VOLKSFREUND (
21.11.2006 )
"...
Stehende
Ovationen gab es für den
Brecht-Themenabend "Anstatt dass" in Trier-Nord...
"Anstatt
dass Sie zuhause bleiben und im warmen Bett,
brauchen Sie Spaß!" Knapp 100 Zuschauer folgten dieser Parole in
den Balkensaal des Bürgerhauses Trier-Nord, um dort ein
kulturelles
Highlight des
Viertels zu erleben: Der Stadtteilchor "ChorWerk TRnord" hatte unter
dem Titel "Anstatt dass" in Anlehnung an das gleichnamige Lied der
Dreigroschenoper zu einem Abend mit Texten und Liedern von Bertolt
Brecht
geladen...
...Die
Musikstücke interpretierten im Wechsel der Chor und die
dreiköpfige
Formation "Dorle
& Band", deren Sängerin die Stücke
zwischen
hellem Sopran und energischem Schauspiel
gekonnt auslebte..."